Mein Kurz-Urlaub auf Bornholm: Drei Tage im „Nordland“ ❤️

Hurra! Ich mache Urlaub auf Bornholm! Spontan habe ich drei Nächte in der Jugendherberge „Sjøljan“ in Sandvig gebucht. Auf meinem Weg ins „Nordland“, wie die Bornholmer den nördlichen Teil ihrer Insel liebevoll nennen, komme ich an Gudhjem vorbei. Dort besuche ich die „neue“ Mühle, denn dort sind jetzt Künstler und Kunsthandwerker eingezogen, die wöchentlich in der Hochsaison wechseln. Von der obersten Etage hat man einen tollen Blick über Gudhjem. Außerdem ist „Svaneke Brød“ der neue Betreiber des Cafés, was bedeutet, dass man dort jetzt auch deren leckeres Sauerteigbrot und Croissants kaufen kann. Sonntags ist vor der Mühle von 10-14 Uhr Markt, der leider schon einpackt, als ich vorbeikomme.

Die Jugendherberge zeigt sich als kleine „Oase“ für mich. Foto 2-31 Mitten in der Hochsaison herrscht dort ein herrlicher Frieden. Ich bekomme ein Einzelzimmer und habe die erste Etage alleine für mich. Das Frühstück wird liebevoll serviert und ist echt richtig lecker und reichlich. Pekka, der Eigentümer, spricht fließend deutsch 🙂 Er erzählt, dass die Jugendherberge 1904 als „Gæstgiveri“ von Deutschen gebaut wurde, wie übrigens viele der ansässigen heutigen Hotels, zum Beispiel Strandslottet in Sandvig. Die Atmosphäre ist einfach total erholsam. Und die Aussicht auf den Hammerknuden ist der Hammer ! 🙂 .

Von den Felsen dringt Tag und Nacht Möwengeschrei herüber, da die Vögel dort jetzt brüten. Eine tolle Geräuschkulisse. Meine erste Wanderung geht nach Sandvig. Vorbei an malerischen Häusern, prächtigen Stockrosen. Ellas Café liegt am Morgen noch im „Dornröschenschlaf“.

Lange habe ich mich schon auf den Besuch des neuen Cafés „Is Kalas“ am Sandvig Hafen gefreut. Mit selbstgemachtem Erdbeer-und Vanilleeis und cremigem Cappucino genieße ich das bunte Treiben auf den Felsen. Kinder klettern, spielen im Sand oder keschern (Kescher kann man sich im Café leihen). Die Eltern trinken dabei entspannt Kaffe und lümmeln sich auf den Stufen. Einfach herrlich! Foto 3-24

Nach der Stärkung liegt der Weg bis zum Hammerhafen vor mir. Vorbei am Sandvig Leuchtturm, einer Steinspirale und Salomons Kapel.

Auf dem Küstenweg kommen mir einige Wanderer entgegen und spätestens am Hammerhafen sieht man, dass jetzt Hochsaison ist! Foto 4-25 Mein Rückweg führt am Hammersee vorbei. Ich bin ein besonderer Fan der „Shelter“, die dort als kostenloses Nachtquartier für Wanderer und Outdoor-Liebhaber errichtet sind. Lagerfeuerstelle inklusive!

Am Opalsee stürzen sich am Abend immer noch die Touristen auf der „Tovbane“ von dem Klippenmassiv in den türkisblauen See. Foto 1-32Viele Eindrücke, die ich in der Abgeschiedenheit meiner kleinen „Oase“ erst einmal verarbeiten werde… Wie gut, dass es einen direkten Aufgang vom Hammersee zur Jugendherberge gibt :-). Das Möwengeschrei wiegt mich in den Schlaf.. Apropos Schlaf: Die Übernachtung im „Sjøjjan“ kostet 150 kr pro Person im Gemeinschaftszimmer und 115 kr pro Bett im Familienzimmer. Einzelzimmer kosten 275 kr pro Nacht. Bettwäsche/Handtücher können geliehen und Frühstück von Tag zu Tag dazu gebucht werden (je 65 kr). Ab Donnerstag den 23.Juli sind noch Zimmer frei! Also: Von wegen alles ist ausgebucht auf Bornholm! Das hier ist DER Tipp für Kurzentschlossene! Einfach bei Pekka anrufen: 0045-56480362.
Und Morgen geht mein Mini-Urlaub weiter…

4 Kommentare zu “Mein Kurz-Urlaub auf Bornholm: Drei Tage im „Nordland“ ❤️

  1. Liebe Steffi, ich bin wie immer begeistert über deinen Bericht vom „Nordland“! Das ist eine unserer Lieblingswanderungen „Rund um Hammerknuden“ – zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter wunderschön ;o) … und danke auch für deine guten kulinarischen Empfehlungen! Diese Jugendherberge scheint auch für Radtouristen eine gute Wahl zu sein … werde ich an Freunde weiter geben!
    Viel Freude und gute Erholung bei deinem dreitägigen Kurz-Urlaub auf Bornholm … sehr schön ;o) ;o) ;o)
    Liebe Grüße
    Roswitha

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  2. Hach, das ist schön, wenn man Orte wieder sieht, an denen man selbst vor kurzem war und eine tolle Zeit hatte. Wir haben eine große Wanderung um den Hammerknuden gemacht und die meisten Orte auf deinen Fotos auch gesehen. 🙂

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