Tag 2 im Bornholmer „Nordland“: Menschenschwärme, Stille, Flohmarkt und ein „Pony“

Möwengeschrei weckt mich! Ach ja, ich bin ja nicht Zuhause, sondern in Sandvig in der Jugendherberge. Der Tag gestern war wunderschön und die Beine tun mir noch ein bißchen weh vom Wandern. Heute will ich mal sehen, wie die Hammerburg in der Hochsaison aussieht, denn im Winter liegt sie menschenleer da.
Als ich von der Jugendherberge „Sjøljan“ auf dem Langebjergvej zur Burg wandere, sehe ich schon von Weitem die parkenden Autos auf dem Seitenstreifen. Zuerst denke ich, dass es dort vielleicht eine besondere Veranstaltung gibt, von der ich nichts gelesen habe. Doch als ich näher komme, sehe ich dass die Menschenschwärme ganz „normal“ sind. So viele Menschen habe ich hier noch nie gesehen, aber zugegebenermaßen war ich auch noch nie im Juli auf der Burg. 

Überall wimmelt es und der Geschichtenerzähler Steiner, der auch der Initiator des Adventskalenders in Gudhjem ist, ruft lauthals die Leute zusammen, um seiner „Märchen- und Sagenstunde“ beizuwohnen. Gespannt höre ich zu, wie er in die Rolle eines Bogenschützen von 1362 schlüpft und seine Abenteuer erzählt. Leider nur auf dänisch, denke ich ;-), denn diese Geschichten wären auch was für Euch…

Dann sehne ich mich doch wieder nach mehr Ruhe und gehe den Weg zur Küste hinunter. Kaum geht man ein paar Meter hinab, ist man fast alleine. Auf dem Pfad entlang der „Löwenköpfe“ Richtung Hammerhafen kommen mir nur eine Handvoll Menschen entgegen. Ich kann Euch also nur empfehlen, Euch auch abseits der großen Touristenattraktionen aufzuhalten, denn dort erwartet Euch wohltuende Stille. Trotz Hauptsaison!

Der Hammerhafen liegt aus dieser Richtung malerisch da und in der kleinen Sandbucht auf der anderen Seite des Hafens bin ich ganz alleine.

Nach einer Pause in meiner „Oase Sjøljan“ schlendere ich auf die Promenade von Sandvig, denn hier gibt es jeden Dienstagabend von 17 bis 20 Uhr (siehe unter „Was ist los“) den Flohmarkt mit der besten Aussicht 🙂 Da kommt südländisches Flair auf.

Eine handgehäckelter Mäuseherr hat es mir angetan. Ich taufe ihn Siegfried und er kommt mit mir auf die Klippen.
Foto 4-27Vorbei an „Kalas Kalas“ gönnen Siegfried und ich uns mal wieder ein Eis.


Ich hatte kürzlich gelesen, dass das alte „Hotel Romantik“, das zwischen Sandvig und Allinge liegt, jetzt von den Edel-Gastronomen, die auch das „Kadeau“ betreiben, übernommen wurde. Beim Vorbeifahren war mir das „Nordlandet“ schon von außen positiv aufgefallen und dem will ich mal mehr auf den Grund gehen. Das Restaurant „Pony“ ist voll besucht und ich kann leider nicht fotografieren. Einer der Eigentümer, Martin, lädt mich zu einem guten Glas Wein in die „Vinbar“ ein. Wer will bei DIESEM Blick und diesem schönen Abend da Nein sagen? 🙂 Vollkommener kann so ein Tag nicht zuende gehen. Sleep well my love ❤️

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