„Lockdown“ im eigenen Ferienhaus

Lockdown seit fast sieben Wochen. Doch auf Bornholm fühlt sich das gar nicht so an. Die Geschäfte haben normal auf, nur die Cafés und Restaurants sind geschlossen. Seit einer Woche nehmen die Kindergärten und Schulen wieder stufenweise den Betrieb auf. Abiturprüfungen werden geschrieben, eben nur reduziert auf drei statt acht Prüfungen. Das wissen wir so genau, weil unser Sohn da gerade durch geht. Unterricht in der Sporthalle, zwei bis dreimal die Woche ein paar Stündchen, dann wieder online Zuhause.
Also ich sage es mal ganz ehrlich: Wir hyggen uns und machen einfach das Beste draus.
Wir denke nicht lang in die Zukunft, genießen die Ruhe und die Schönheit der Insel und leben das Leben.
Warum: Weil Quarantäne LEBENSZEIT ist. Wertvolle Lebenszeit. Zu wertvoll, um sich Sorgen zu machen oder gar schlechte Laune zu bekommen. Und wer ein wenig Unterstützung in diesen Zeiten braucht, dem sei die kleine Videoreihe „In Krisenzeiten durch das Rad des Lebens“ angeraten, die Udo in den letzten Wochen hier auf Bornholm aufgenommen hat, und die ihr auf seiner Internetseite nachverfolgen könnt. Viel Spaß dabei :-).

Und da wir seit ein paar Jahren unsere drei Ferienhäuser haben und noch nie den April und Mai darin verbracht haben, weil die Häuser immer so gut gebucht sind, nutzen wir jetzt einfach die Chance:
Urlaub , ach´nee „Lockdown“ im eigenen Ferienhaus. Und zwar in unserer kleinen Perle im Wäldchen und 100 Meter vom herrlichen Strand. Seit 6 Tagen sind wir nun schon hier und es ist einfach wie im Paradies.
Die Stille, die Vögel, das Meeresrauschen, die Energie der großen Bäume um uns herum. Jetzt endlich fühle ich so richtig, warum unsere Gäste so gerne und vor allem immer wieder kommen. Herz, was willst du mehr?! Nichts!

Wir frühstücken morgens in der Sonne im Garten oder am Strand…

dann „pröddelt“ jeder von uns so vor sich hin… ich schreibe (gerade ein neues Buch, das nächstes Frühjahr herauskommen soll), mein Mann Udo macht Holz, fängt an, eine neue ´Terrasse zu bauen..

 

Dann „frokost und Bernsteine sammeln und fischen

 

Und die Beute nach Hause tragen und mit herrlich lecker auf dem Grill zubereiten.

 

Also für mich kann dieser April gerne so weitergehen..

Aber für alle unsere lieben Feriengäste hoffe ich natürlich sehr, dass alle uns bald wieder besuchen können.
Aber ich bin da sehr zuversichtlich. Und da ich derzeit alles im Haus auf Funktionalität „durchteste“ gibt es dann für Euch neue Pfannen, Becher, eben auch eine neue Terrasse und so den ein und anderen hyggeligen Schnickschnack, der unserem Häuschen einfach gut zu Gesicht seht.
Und dann freut „Pløk“ sich wieder ganz doll auf alle seine Gäste ;-). In diesem Sinne: Vi ses!
Bleibt in diesem Sinne fröhlich und hoffnungsvoll!
Herzlichst!
Steffi

 

7 Kommentare zu “„Lockdown“ im eigenen Ferienhaus

  1. wunderschön beschrieben,klasse Fotos, das macht Lust auf mehr (Meer). Wir wollten ab 23.05.2020 auf Bornholm sein, Umbuchung für Sept. 2020 läuft. Mal sehen vielleicht klappt es ja noch zum ersten Anreisetermin. Genießt weiterhin die ruhige, entspannende Zeit. LG Arno Brandes u, Familie.

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  2. Wunderbar geschrieben! Danke für diese schönen Bilder. Die Sehnsucht wächst schon wieder. Unser erster Urlaub auf Bornholm war Anfang Februar 2020 und hat direkt ins Herz getroffen.

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  3. Wir leben ländlich mit großem Garten, deshalb können wir es auch ganz gut aushalten . Schade nur, dass wir nicht mal an die Elbe dürfen, das Wasser fehlt uns doch recht deutlich. Da habt ihr es wirklich gut. Wir hoffen noch auf unseren Aufenthalt in DK im Sommer und ich bin gespannt auf dein neues Buch:-)Liebe Grüße aus der
    Nähe von Stade!! Ingrid

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  4. Ist ja schön, dass es auf eurer Insel der Glückseligen so wunderschön entspannt und glücklich und hygge zugeht ! Aber vergesst auch nicht, dass viele Familien am Rande des Existenzminimums den täglichen Kampf ums Überleben kämpfen…da mutet diese ach so Heil-Welt-Schilderung doch schon sehr unsensibel an! Ein bisschen mehr Empathie und Blick für die Realität wäre da schon wünschenswert!

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  5. Liebe Steffi

    Ich weiss noch, wie durch deinen Blog vor 6 Jahren mein Paradies, nämlich Bornholm, gefunden habe. Zwei Jahre später traute ich mich sogar, dich in Snoegebaek anzusprechen. Jeden Sommer ist es für mich und meine Familie ein „nach-Hause-Kommen“.
    Aber dieses Jahr soll es nicht so sein. Und das macht uns unendlich traurig. Dänemark will die Schweizer nicht reinlassen, obwohl wir täglich weniger Corona- Fälle haben als Dänemark.
    Ich weiss, die Frage ist naiv, aber ich muss alles probiert haben um unsere schönsten Tage im Jahr zu retten. Denkst du, es besteht irgendeine Möglichkeit, als Schweizer nach Bornholm zu kommen. Oder meinst du, dass Dänemark vielleicht doch noch öffnet, jetzt wo ganz Europa öffnet. Oder, dass es eine Sonderbewilligung für Bornholm geben könnte?
    Ach herrje, es kann doch nicht sein!!!
    Liebste und verzweifelte Grüsse aus der Schweiz
    Nathalie

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