Vom Perfektionismus und dem Loslassen: Eine Lektion á la „Pløk“

Snogebæk 23.03.2017
Wann ist genug? Wann ist eine Renovierung abgeschlossen? Wie weit reicht mein Perfektionismus? Diese Fragen stelle ich mit gerade mal wieder aktuell…

Als Deutsche bin ich natürlich geradezu mit einer ordentlichen Portion Perfektionismus auf die Welt gekommen. Alles muss immer ordentlich sein, 100%, kein „Gepfusche“, immer korrekt und lieber zuviel als zu wenig.
Was steckt denn dahinter? Die Frage, was wohl die Nachbarn denken? Oder die Freude, die Familie, die Gäste? Wie wird über einen geredet, gedacht? Alles Fragen, die ganz und gar nichts mit uns selbst  zu tun haben, sondern sich nur um die „Anderen“ drehen…

Seit 11 Jahren bin ich nun auf Bornholm und habe mir schon eine gute „Scheibe“ der Gelassenheit meiner dänischen Freunde und Bekannten abgeguckt.

Ich habe es genossen, wenn der Tisch eben noch nicht perfekt gedeckt war, wenn wir zum Essen bei Freunden eintrafen, und wir es dann gemeinsam gemacht haben…

Ich habe es bewundert, dass andere tatsächlich Gäste ins Haus gelassen haben, ohne dass gerade das Klo, der Flur und die Küche tiptop auf Vordermann gebracht worden waren…

Ich habe es mit großen Augen bestaunt, wie man sich auch bei Arbeits-Projekten“hyggt“ und keinen Stress aufkommen lässt. Denn auch dahin steckt oft reiner Perfektionismus …

Und trotzdem holt es mich ab und zu wieder ein…

Nun haben wir drei Monate lang unser neues Ferienhaus „Pløk“ renoviert.
Alles ist innen von Grund auf neu – inklusive der Einrichtung. Und wir sind mehr als zufrieden mit unserer Arbeit. Wir haben viel Schweiß, Energie, Liebe und Geld hineingesteckt. Nun hatten wir gerade die ersten Gäste, die sich SEHR wohl gefühlt haben.

Und natürlich sollte auch das Haus von außen neu gemalt werden, denn „halbe Sachen“ gehen ja nicht. Das Malen des Hauses war für den Mai vorgesehen und dafür hatten wir das Haus zwei Wochen zur Buchung gesperrt.

Heute Morgen saß ich zum Frühstück vor dem Haus, nachdem ich in den neuen Betten fantastisch gut geschlafen habe. Ich ging an den Strand, der nur 100 Meter entfernt liegt,  und genoss einen herrlichen Morgen auf der Bank.

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Als ich sehr enspannt zurück zum Haus ging, stand ich davor und plötzlich war die Frage da  – oder bzw. die Antwort:
„Es ist genug!“ – „Alles ist perfekt wie es ist!“

Das Haus muss nicht noch von außen grau und die Fenster weiß gemalt werden.
Es ist so schön, wie es ist – fertig! Ja, wir sind fertig und man kann auch mal „alle Fünfe grade sein lassen“.

So, und ich lasse jetzt los und mach es dänisch: Das Haus bleibt von außen wie es ist und ich entspanne mich damit. So kann ich mich den anderen schönen Dingen des Lebens widmen, mich „hyggen“ und weitere E-Books in Planung nehmen und außerdem sind 2 Wochen im Mai für Euch frei geworden: Vom 13.5.-27.5.2017.
Mehr Infos und Buchung HIER! 

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen entspannten Tag und den Mut, auch mal ganz „unperfekt“ an die Dinge heranzugehen…
Alles Liebe ❤️
Eure Steffi

2 Kommentare zu “Vom Perfektionismus und dem Loslassen: Eine Lektion á la „Pløk“

  1. Liebe Steffi,
    Hier meldet sich Katrin Lohse aus Jena, der Du am Freitag 25 Minuten Deiner Zeit geopfert hast. Ich habe unser Gespräch sehr genossen und mich gefühlt, als telefoniere ich mit einer lang bekannten Freundin. Ich würde gern jetzt schon anmelden,dass ich zusammen mit meiner besten Freundin das Frauenseminar mit Deinem Mann, vom 2.-8.6.2018, buchen möchte. Gerne würde ich dann auch eine Eurer Ferienwohnungen buchen. Doch vorher werde ich Euch besuchen und mit Dir einen persönlichen Kurs machen. Ich bin mir sicher, dass wir gut miteinander harmonieren,denn wir kommen aus dem „gleichen Meer,Wald …“ die allerliebsten Grüße Katrin

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    • Liebe Katrin! Viiielen Dank für diesen lieben Kommentar. Und das war keine „geopferte“ Zeit, sondern kam von Herzen :-)) Ich freue mich, dass du und deine Freundin in unser „Bin am Meer“-Frauenseminar 2018 kommen werdet :-)) Und auf das Coaching im Sommer!!! :-)) Ich schreibe dir Morgen eine Mail mit mehr Infos ! Gaaanz liebe Grüße! Steffi

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