Neue Inselliebe: Svenja & Jens nach 37 Sommern im März auf Bornholm

Snogebæk 16.03.2017
Tja,  da sitze ich jetzt zusammen mit unseren ersten Gästen Svenja & Jens  in unserem neuen Ferienhaus „Pløk“ und trinke gemütlich ein „Snogebækker“-Bier.

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„Housewarming“ nennt Svenja das in Ihrer SMS, in der sie mich herzlich zu einem Plausch einlädt. Denn ich war ja doch neugierig geworden, wie die beiden ihren ersten „Winter/Frühling“ Urlaub im März auf Ihrer Lieblingsinsel erlebt haben.

„Traumhaft!“, schwärmt Jens wie aus der Pistole geschossen! „Ich bin total positiv überrascht. Und es ist hier mehr los als ich gedacht habe….Überall steht einer mit ´ner Wathose im Wasser“ , grinst er und meint damit die Angler, die derzeit in kleinen Gruppen kommen und Meerforellen fischen.

Er genieße vor allem die Ruhe, betont Jens. Beim Joggen nach Dueodde habe er heute keine Menschenseele am Strand getroffen und das sei sehr wohltuend, wenn man beruflich doch viel unterwegs und unter Leuten sei. „Heute waren tatsächlich Rehe im Garten und morgens gehe ich immer zu der kleinen Bank am Strand, hole mir mit der Schüssel Meerwasser und wasche mein Gesicht damit. Herrlich!“. Man kann Svenja die fast kindliche Begeisterung in ihren lachenden Augen ablesen.

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Nach 37 Jahren Sommer-Urlaub auf Bornholm  hatte die 39-jährige, die in Deutschland einen Onlineshop für Holzspielzeug betreibt, den Wunsch, Ihre „Dauerliebe“ auch mal in der kalten Jahreszeit zu besuchen…. Und als die beiden dann hier auf dem Blog von „Pløk“ lasen, war es um sie geschehen. Und die beiden sorgten dann mit ihrer Buchung dafür, dass wir auch wirklich bis Anfang März mit der Renovierung und Einrichtung des Hauses fertig werden mussten. Danke für den „sanften“ Druck 😉 :-).

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„Immer bei Møllers“, ist die Antwort auf meine Frage, wo sie denn all die Jahre Urlaub gemacht haben. Der Campingplatz in Dueodde war jeden Sommer das zweite Zuhause der Familie. Man verbrachte jedes Jahr drei bis vier Wochen auf dem idyllischen Platz im Kiefernwald. Im Campingwagen der Oma und später im eigenen der Eltern, da Oma und Opa ja auch sechs Wochen Bornholm-Sommer genießen wollten. Später, als Svenja ihre Jugend-Liebe Jens mit ihrer Bornholm-Leidenschaft ansteckt, kommt die „nächste Generation“ im Zelt.
Seit 1997 zelebriert das Paar nun ihre „Erdverbundenheit“, wie Jens es nennt, in ihrem Zelturlaub, denn das sei eben diese wohltuende „Erdung“, wenn man beruflich so viel in Hotels unterwegs sei.  Und wie gesagt immer bei „Møllers“, die sie natürlich auch jetzt in ihrem März-Urlaub besuchen mussten, um zu sehen, wie IHR Campingplatz denn so außerhalb der Saison aussieht ;-).

Als ich danach frage, was sie denn nun in dieser Woche so erlebt oder sich angeschaut hätten, berichtet Svenja: „Endlich haben wir den Hammerknust umwandert. Das haben wir in all den anderen Jahren nie im Sommer gemacht. Von Hammerhafen bis Sandvig und über den Hammersee zurück. Wir haben uns mal kurz velaufen und da stand plötzlich ein Bulle auf der Wiese vor uns, aber die Wanderung war sehr schön!
„Und die Hammerburg im Nebel war ein echtes Erlebnis!“, schwärmt Jens und zeigt mir das Foto auf dem Handy.

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„Wetter war uns egal“, meint Svenja. Sie hätten für alle Fälle Regenklamotten und dicke Sachen eingepackt und waren auf alles gefasst. Und dann hatten sie in dieser März-Urlaubswoche total viel Sonne ….

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(Fotos: Svenja Kerschling)

Ach ja, sie war noch in Helligpeder, denn das ist jedes mal ein „Muss“. Und sie hätten Signe und Sebastian Frost in Listed besucht, bei denen sie im Sommer mindestens 1-2 mal in der Woche Kaffe und Kuchen genießen und die jetzt Zeit für einen Klönschnack hatten und stolz die Umbauarbeiten ihres Cafés „Bay Frost“ zeigten. Die beiden ziehen nämlich mit dem Showroom der Goldschmiede in den ersten Stock und die gesamte untere Etage wird zu einem großen Café mit ausreichend Innensitzplätzen ausgebaut. Anschließend genossen die beiden Urlauber dann noch in Rønne in der „Kaffebar“ der Frosts „den besten Kaffee der Insel“, lobt Jens.

Auf dem Programm der Woche war außerdem eine Wanderung zum Wasserfall „Døndalen“ und der Einkauf von lokalen Spezialitäten wie „Kjærstrup“-Schokoküsse, Svaneke-Bonbons, Saft von der „Mosteriet“  und Svaneke-Bier.

Die beiden Bornholm-Fans wirken auf jeden Fall sehr glücklich und Morgen haben sie ihren letzten Urlaubstag. Als ich sie beim Abschied frage, wie sie beschreiben würden, was der Grund für ihre „same procedure as every year“-Urlaube sei, antwortet Jens spontan: „Man ist sofort entspannt, wenn man ankommt! Und der Strand in Dueodde ist unschlagbar, das Naturlerleben einmalig“.

So haben die beiden auch gleich wieder für diesen Sommer gebucht: Møller natürlich! Glück auf drei Quadratmetern und mit Luftmatratze :-)).

Bis zum Sommer Svenja & Jens! War wirklich schön, Euch als Premierengäste zu beherbergen. Und meine Bornholm-Liebe auch und gerade zu dieser Jahreszeit in Euren Gesichtern widergespiegelt zu sehen ❤️.

Alles Liebe
Eure Steffi

PS: Und heute Morgen erreichte mich dann dieses Bild von der „anderen“ Bank vor dem Pløk-Haus am Meer :-)) … wieder mit der pinken „Meerwasser-Schale“. Toll!

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9 Kommentare zu “Neue Inselliebe: Svenja & Jens nach 37 Sommern im März auf Bornholm

    • Kein Problem – die Fähren über Ystad fahren mehrmals täglich und unser Haus ist ab Morgen bis 1.4. frei 😉 Schön, dass dich die „März-Liebe“ angesteckt hat :-)). Lg Steffi
      PS: Schönen Blog hast du, und der Text über das Krafttier „Wal“ spricht mich besonders an :-))

      Gefällt 2 Personen

      • Liebe Andrea! Warst du schon mal auf Bornholm? Melde dich unbedingt, wenn du kommst, wir haben da einige Parallelen in unseren Lebensentwürfen, von wegen Journalismus/PR und dann diese spirituelle, tiefe und naturverbundenen Seite. Würde mich gerne mal mit dir austauschen :-)) Dein Text zum Krafttier Wal hängt jetzt in einem Büro an der Wand und ist gerade derzeit sehr wichtig und hilfreich für mich. Danke!!!

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  1. Hallo Steffi Schr. – ich werde dich gemeinsam mit meinem Mann auch besuchen. 1998 Dueodde, 1999 – 2001 Snogebaek (Bugten – A-Haus), 2002 – 2004 Boderne 15, 2005 – 2010 Boderne 23 und seit 2011 privat (zufälliges, großes Glück) bei Lisa auch in Boderne. Es gibt für uns keinen schöneren Platz als Bornholm. Was mich ganz besonders freut, ist die weitere Möglichkeit, von Sassnitz zu starten. Insbesondere mit Paul Anker 😉
    Bis dann, wir sehen uns.

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  2. Liebe Steffi, ohne viel Worte – einfach WUNDERBAR – mein Herz schlägt für BORNHOLM … gestern, heute, morgen … FÜR IMMER ;o) ;o) ;o)
    Danke und liebste Grüße auf die Insel
    Roswitha

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  3. Pingback: Vom Perfektionismus und dem Loslassen: Eine Lektion á la „Pløk“ | Bornholm my love

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