Rügen meets Bornholm: Die Entdeckertour geht weiter…

Am zweiten Tag unserer Insel-Entdeckertour ließ sich die Sonne nicht sehen. Wir schliefen aus, frühstückten ausgedehnt und verließen erst um 12.30 Uhr das Haus. Es ging erst nach Svaneke, denn da hatte ich am Tag zuvor gesehen, dass mein Lieblingsbäcker „Svaneke Brød“ am Samstag von 7 bis 17 Uhr geöffnet haben sollte.
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Also nichts wie hin, um eines der superleckeren Sauerteigbrote mit der krossen Kruste zu ergattern. Ab Mittags sind die beliebten Brotlaibe nämlich oft schon ausverkauft.
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Der Besuch in der Bäckerei ist immer wie ein kleiner Auflug in Großmutters Zeiten…

Kerstin konnte sich in der kleinen Backstube mit der Kamera austoben, ich hielt ein „Pläuschchen“ mit der Verkäuferin und wir bekamen eine Apfelschnitte und eine Zimtschnecke als „Wegzehrung“ für unsere Tour geschenkt. Da sagt man natürlich nicht Nein, zumal die „Teilchen“ gerade frisch aus dem Ofen kamen.

Im Auto roch es nun herrlich nach frischem Brot und wir fuhren weiter Richtung Norden. Da das Wetter recht kalt und ungemütlich war, fuhr ich uns bequem mit dem Auto an alle „Hotspots“ heran. Kerstins Augen wurden immer größer beim Anblick der Granitklippen, der Buchten, der malerischen Häuser, die die Küstenstrasse säumten.

Das Licht lud nicht gerade zum Fotografieren ein und die Granitfelsen schienen das bisschen Licht, das der Tag uns schenkte, geradezu einzusaugen. „Wow, das ist ja irre, wie vielschichtig die Insel ist. Das sieht hier ja total anders aus, als dort, wo wir gestern waren!“, kommentierte Kerstin ihre Begeisterung und Verwunderung zugleich. „Stell dir das mal alles im Sommer vor“, regte ich ihre Phantasie an. „Oder im Mai, wenn hier die Buschröschen und der Bärlauch blühen“, schwärmte ich weiter. Ich fuhr sie an meine „Sommerstellen“ in Allinge, Sandvig und am Hammerknuden, sowohl zum Baden, zum Essen oder zum Chillen und Musikhören an lauen Juli-Abenden. Trotz Februar-Grau und -Kälte kam ein bisschen Sommerfeeling bei ihr an…

Die gewisse „Tristesse“, die über dem Norden hing, wurde immer wieder durchbrochen durch farbenfrohe Akzente, die so typisch für Bornholm sind. „Schau dir mal DAS Gelb an, das ist doch der Hammer. Und dann stell dir Stockrosen davor vor, 25 Grad und Wellenrauschen… So ist mein Sommer hier auf der Insel! Und immer Ruhe, selbst in der Hochsaison“, hörte ich mich schon wieder schwärmen. Aber meine unermüdliche Begeisterung für Bornholm kannte meine Freundin ja schon 😉

Wir teilen uns schwesterlich unsere leckere Wegzehrung aus Svaneke, die am Strand besonders toll schmeckte.:-)
IMG_0401Dann wurde uns mit der Dämmerung langsam kalt und Kerstin hatte DIE Idee des Tages: Komm wir fahren nach Hause und ich mache uns eine frische Hühnersuppe. Also Ofen an im „Bin am Meer“-Haus, Katie Melua-CD rein, Suppe auf den Herd und …. ahhhh … einfach nur entspannen. Besser kann so ein Tag nicht zuende gehen. 🙂

Alles Liebe
Eure Steffi

3 Kommentare zu “Rügen meets Bornholm: Die Entdeckertour geht weiter…

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