Auswandern nach Bornholm: Die 10 häufigsten Fragen

Wir sind seit fast 9 Jahren auf Bornholm. Und irgendwie hat es sich mittlerweile rumgesprochen, dass wir als Familie ausgewandert sind. Seit 7 Jahren haben wir unsere kleine Fotogalerie, die wir von Juni bis Mitte September geöffnet haben. Und vor über 2 Jahren hat mein Mann seinen ersten Roman „Bin am Meer“ herausgebracht, der auf Bornholm spielt und ein Bestseller im Bereich „Stress und Stressbewältigung geworden ist. Das hat uns und unserem Leben so die eine oder andere Veröffentlichung in den Medien beschert und spätestens seit dem Artikel in der „Bild der Frau“ im letzten Sommer werden wir in der Galerie immer wieder von deutschen Urlaubern besucht, die doch gerne mal mehr wissen möchten, „wie das denn so geht“ mit dem Auswandern….

Foto Bild der Frau

Im Juli und August laden wir die Urlauber jeden Donnerstag zu einer Lesung im Vorhof unserer Galerie ein. Das sind immer besonders schöne Abende, denn wir sitzen ums Lagerfeuer, Udo liest aus seinen jetzt schon zwei Romanen und oft kommt ein Freund dazu, der Gitarre spielt. In der Pause gibt es selbstgebackenes Brot, Tee und Kaffe und die Möglichkeit, sich kennenzulernen. Diese Abend sind immer sehr schön und zum Abschluss der Lesung können die Gäste Fragen stellen. Die absolute Lieblingsfrage, die IMMER gestellt wird, ist die Nummer 1 in dieser Liste der 10 häufigsten Fragen zur Auswanderung. Ach und übrigens werde ich demnächst für jeden einzelnen Punkt noch mal ein besonderes Blogpost schreiben, denn es gibt da viel zu erzählen…  Also werdet follower (siehe links in der Sidebar), dann verpasst ihr nix 😉

1. Wie ist es denn im Winter auf Bornholm?
Tatsächlich scheint diese Frage die meisten Mensch zu beschäftigen. Und meine Antwort lautet dann immer: „Wie in Deutschland!“. Natürlich ist vielen immer noch der Katastrophen-Winter von 2010 im Gedächtnis, denn der hatte Bornholm ja mit ordentlichen Schlagzeilen in die Medien gebracht. Aber das war wirklich eine Ausnahme! Natürlich steckt hinter der Frage noch viel mehr. Nämlich die Befürchtung, dass es elendig einsam ist und man in einer tiefen Tristesse versinkt. Meine Antwort lautet dann immer im zweiten Satz: „Man muss sich aber selbst aushalten können, sonst wird es schwer.“ Und das mit dem „sich aushalten“ ist wohl der Knackpunkt. Bornholm im Winter ist still, sehr still. Die meisten Restaurants haben zu, die Cafés, Kunsthandwerker, Sehenswürdigkeiten sowieso…. Es gibt nicht viele Ablenkungen, Zerstreuungen. Aber es gibt soviel mehr, das man entdecken kann. Wenn man denn ein Auge und einen Sinn dafür hat. Ich mag den Winter, obwohl er mich auch schon herausgefordert hat. Meine Art, dem Winter zu trotzen, ist ihm zu begegnen! Wir wohnen ja am Meer und das Meer im Winter ist wunderbar. Das draußen sein ist der Schlüssel zur Zufriedenheit, gepaart mit dem Sinn „für „hygge“, sprich es sich gemütlich zu machen. Der Holzofen ist Pflicht, genauso wie das Ritual, das Holz aus dem Wald zu holen und es einzulagern. Weitere Zutaten sind für mich: Backen, lesen, Freunde treffen,Tee trinken und Yoga! Und schon ist es März und alles erwacht :-))
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2. Muss man dänisch können, wenn man auf die Insel kommt?
Eindeutige Antwort : Nein! Stresst Euch bloss nicht mit jahrelangen Volkshochschulkursen, denn das kann man alles wunderbar lernen, wenn man hier ist. Du hast als Ausländer die Möglichkeit, 3 Jahre die Sprachschule zu besuchen. Diese Chance kannst du als EU-Bürger nutzen oder nicht, es ist keine Pflicht. Ich habe mich nach der Auswanderung gleich in einen Kurs eingeschrieben und ging zweimal in der Woche nachmittags in die „sprogskole“ in Rønne. Ich fand die Erfahrung fantastisch und habe dort nicht nur die Sprache gelernt, sondern auch wertvolle Kontakte geknüpft, die ich als extrem soziales und „sabbeliges“ Wesen gerade am Anfang brauchte. Ich konnte mich mit anderen Ausländern austauschen und mein „Leid“ relativieren, wenn ich die Geschichten von Flüchtlingen aus Burma hörte. Außerdem habe ich in der Schule viel über die Kultur, die Geschichte und die Eigenarten der Dänen gelernt.
P.S.. Ich konnte zwei Worte, als wir kamen: Hej und tak.

3. Kommen die Kinder denn in der Schule zurecht?
Diese Frage wird meist mit einem eher leidenden Unterton gestellt, ganz nach dem Motto: „War es nicht schwer für die Kleinen?“ Also stecken in der Frage zwei Komponenten. Und zwei Antworten: „Ja, die Kinder kommen ganz wunderbar in der Schule zurecht!“ Der Anfang wurde ihnen sehr einfach gemacht. Die Schule und Lehrer sind sehr herzlich mit den Jungs umgegangen, sie sind ihnen offen und mit Liebe begegnet. Das Schulsystem war einer der Hauptgründe für unsere Auswanderung, denn ich hatte mich damals sehr mit dem skandinavischen „Modell“ und PISA beschäftigt. Das deutsche System, das wussten wir, wäre für unseren damals schulreifen Sohn nichts gewesen. Und es hat sich bewahrheitet. Ich bin nach wie vor ein absoluter „Fan“ des dänischen Systems und freue mich schon jetzt, Euch demnächst mehr darüber zu berichten…
Ach ja, die zweite Antwort: „Ja, es war manchmal schwer für die Kleinen“. Und für uns. Eine Auswanderung ist ein Neuanfang und auch ein Stück Entwurzelung. Aber wenn man den Prozess bewußt durchlebt und die Kinder und sich selbst in Liebe begleitet und immer im Dialog bleibt, dann gelingt es. Dann kann das Bäumchen neue Wurzel schlagen und anwachsen. Wir sind alle an der Erfahrung gewachsen und möchten sie nicht missen. Aber man sollte Zeit und Raum für die Integration einplanen.

4. Kann man als Deutscher denn Eigentum erwerben?
Yes! Aber man muss auch den „Preis“ dafür bezahlen, sprich sich mit seinem Wohnsitz hier vor Ort anmelden und damit auch die dänische Steuer zahlen (siehe Frage 8). In Dänemark gibt es keine zwei Wohnsitze, man muss sich also entscheiden. Sobald du hier gemeldet bist und eine Aufenthaltsgenehmigung hast, kannst du ein Haus kaufen. Ob diese Regelung irgendwann fällt, weiß man nicht, sie wird viel diskutiert, aber es spricht eben auch viel dafür, dass man hier kein „Ausverkauf“ á la Sylt macht. Eine zusätzliche Regelung ist, dass man als „Neu-Däne“ auch kein Haus mit Sommerhaus-Status kaufen darf, sondern dieses Recht erst nach fünf Jahren im Lande erwirbt. Die meisten schönen Häuser direkt am Meer haben diesen Status und dürfen als Sommerhaus nicht ganzjährig bewohnt werden, sprich man kann da als Familie nicht einziehen. Derzeit wird in einigen Ortschaften allerdings die „Flex bolig“-Regelung eingeführt, d.h. man kann flexibel und je nach Bedarf entscheiden, ob man das Haus fest bewohnen oder vermieten möchte.
IMG_33805. Bekommt man denn nicht einen Insel-Koller?
Wieder ein „Ja“, aber es nimmt mit der Zeit ab. Kurz vor der Auswanderung habe ich mich manchmal gefragt, wie das so ist auf einer Insel  zu wohnen, wo man nicht mal eben so weg kann…. Vorher wohnten wir auch auf einer Insel – Fehmarn – aber da gab es eine Brücke…. Tja, die gibt es hier nicht und mit diesem Gedanken muss man sich anfreunden. Der Insel-Koller kommt am ehesten im Winter, da es dann ja so still um einen wird. Aber ich habe gelernt, dass das nichts mit den äußeren Umständen zu tun hat, sondern mit der inneren Einstellung und dem Ruhen in sich selbst. Und je länger man hier ist, desto mehr wird man dänisch. Und das bedeutet, dass man gelassener wird, nicht mehr „auf der Flucht“ ist und alles entspannter sieht. Frei nach dem Motto: Verpassen tu ich ja eh nix 🙂 Nun nach 9 Jahren denke ich nicht mal mehr daran, wann ich wohl das nächste Mal von der Insel runterkomme. UND: Für den Notfall hat man ja Kopenhagen in der Nähe (na ja, das ist auch relativ) und außerdem gibt es am Tag mehrere Flieger von Rønne nach Kopenhagen…

6. Bekommt man denn einfach einen Job?
Uha, das ist immer wieder eine gute Frage. Mit viele Antworten! Ja, es gibt Jobs für Deutsche. Wenn du Arzt bist, hast du hier immer Chancen, einen Job im Krankenhaus zu bekommen. Immerhin gibt es etliche Headhunter-Firmen, die Ärzte hierher rekrutieren – wegen der familienfreundichen Arbeitszeiten und dem guten Verdienst. Ansonsten herrscht auf der Insel eine hohe Arbeitslosigkeit und viele suchen, gerade außerhalb der Saison, einen Job. Andererseits kenne ich genügend Leute, die hierher gekommen sind, ohne Job, und dann ihren Weg gemacht haben. Die Sprache zu können ist das A & O, ganz klar. Ich hatte gedacht, dass ich die Sprache mal „so in die Tasche“ stecke und nach ein bis zwei Jahren wohl als PR-Beraterin oder Journalistin arbeiten könnte. Gut geträumt. Ich bin das erste Mal in meinem Leben Ausländer in einem fremden Land und habe Respekt vor der Kraft der Sprache bekommen. Das liegt aber auch daran, dass ich nur mit Sprache und Kommunikation arbeiten kann, ansonsten bin ich fast talentfrei ;-). Ich kenne Handwerker und andere Spezialisten, die trotz minderer Sprachkenntnis einen Job bekommen haben. Ich denke, dass alles möglich ist. Aber das ist auch meine ganz eigene Vorstellung und Erfahrung, wie Leben funktioniert.

7. War es einfach, Freunde zu finden?
Ja, für uns war es einfach. Wir hatten Kinder im Kindergarten-  und Schulalter und hatten vom ersten Tag Kontakt zu den unterschiedlichsten Menschen. Dabei stimmt aber sicher der Spruch „Wie man in den Wald hineinruft…“ Ich denke, wir haben uns den Leuten gegenüber immer offen und freundlich gezeigt. Und wir haben uns an ein paar ungeschriebene Gesetze gehalten:
1. Melde dein Auto sofort bei der Ankunft um (siehe Frage 9)
2. Engagiere nicht die billigsten Handwerker aus Osteuropa oder angeblich deine „Freunde“ aus Deutschland, um dein Haus zu renovieren, sondern nimm dir den lokalen Handwerker vor Ort.
3. Prahle nicht mit all dem was du hast oder kannst, sondern halte dich dezent zurück und sei einfach du selbst.
4. Sprich dänisch, auch wenn es nur ein paar Worte sind, denn der Wille zählt.
Dann klappt es auch mit dem Nachbarn :-))

8. Stimmt das mit den hohen Steuern in Dänemark?
Ja es stimmt! Und das tut erstmal verdammt weh! Mindeststeuersatz liegt so ungefähr bei 43 %, wobei Ihr mich da nicht auf ein Prozent mehr oder weniger festlegen dürft. Auf jeden Fall kann man als Angesteller schon mal von seinem Bruttogehalt ca. 40 % runterrechnen. Und je nach Einkommen steigt der Steuersatz und liegt bei 400.000 kr Jahresverdienst schon bei ca. 59% (Stand 2011). Allerdings wird diese Steuerbelastung etwas relativiert, da in dem Steuerbetrag Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung schon mit drin sind. Das ist gerade für Selbständige wie uns nicht unerheblich, wenn ich mich so an die Krankenversicherungssätze für Selbständige in Deutschland erinnere.  Jeder hat einen Steuerfreibetrag von 40.000 kr im Jahr, man muss bei einer Selbständigkeit auch erst nach dem Verdienst von über 40.000 kr ein Gewerbe anmelden. Pauschal rechne ich von allem was ich verdiene schon mal die Hälfte als Steuern runter, dann kann in der Rechnung nix schiefgehen. Außerdem ist auf ALLEM 25% Mehrwertsteuer, was zum Teil den teuren Latte Macchiato im Cafe und das Softeis für 25 kr im Kiosk erklärt (ein anderer Grund ist der Mindeslohn und das an sich hohe Lohnniveau, aber auch dazu in einem späteren Beitrag mehr…)

9. Sind denn Autos wirklich so teuer?
Ja, das stimmt leider auch. Das Auto ist DAS Luxusgut der Dänen. Wenn ich hier mal einem Deutschen in seinem niegelnagelneuen Mercedes Combi hinterherschaue, denke ich immer: „Na in Deutschland ist das ja ein Schnäppchen“. Denn hier könnt Ihr für das gleiche Auto mal 180 % obendrauf rechnen. Das heißt, wenn ein Auto in Deuschland 50.000 Euro kostet, kostet es hier 140.000 Euro. Ja, Ihr habt richtig gelesen!!!! Daher fahren auf Bornholm auch noch realtiv viele alte Karren herum, die in Deutschland schon der Schrottabgabe zum Opfer gefallen sind. Oder sie haben ein Auto mit weiß-gelbem Nummerschild, denn da beträgt der Steuersatz dann nur ca. 120%, allerdings gilt das Auto dann als halb gewerblich und es dürfen darin nur 2 Personen mitfahren. Und das wird ab und zu gerne kontrolliert 🙂 Diese Steuerbelastung wird flankiert von dem Verbot für alle in Dänemark ansässigen Personen, ein nicht in Dänemark zugelassenes Fahrzeug zu führen, mit Ausnahme von ausländischen Mietfahrzeugen für die Dauer von maximal 24 Stunden. Im Falle eines Verstoßes wird die oben genannte Abgabe sofort fällig, das Fahrzeug wird eingezogen bis zur Zahlung der Abgabe. Das ist doch mal konsequent, oder? Wenn man mit dem eigenen Auto nach Dänemark auswandert, muss man eine sogenannte Registrierungsabgabe bezahlen, d.h. das Auto wird bewertet und man muss die Luxussteuer nachbezahlen. Also wird es meist billiger, wenn man sein altes Auto in Deutschland verkauft und sich hier vor Ort ein „neues“ Auto kauft.
Wenn man ganz billig Autofahren will, sollte man einen Oldtimer fahren, die sind meines Wissens nach deutlich steuerreduziert oder steuerfrei. Oder man macht einen Busführerschein und fährt Bus, das hat uns jedenfalls unser Nachbar, der ein Busunternehmen hat, schon ein paarmal vorgeschlagen 🙂 Mal sehen, wie der auf unseren Parkplatz passt…
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10. Sind die Dänen deutschfeindlich?
Meine persönliche Meinung und Erfahrung: Ein eindeutiges NEIN! Ich habe noch NIE etwas deutschfeindliches erlebt oder davon gehört. Und ich denke, es wird auch Zeit, dass wir Deutschen heute immer noch denken, die ganze Welt ist gegen uns. Ich für meinen Teil habe gelernt, mich deutlich von meiner deutschen Geschichte abzugrenzen und denke nicht einmal daran, dass jemand nur wegen meiner Nationalität etwas gegen mich haben könnte. Und wenn, dann ist das sein Problem. Ich versuche mich im Gegenzug aber auch einzugliedern und kein „typisches“ deutsches Verhalten an den Tag zu legen, denn wir Deutschen fallen im Urlaub schon manchmal mehr auf, als wir möchten. Eine kleine Bornholm-Knigge gibt es in meinem Blogpost vom 3. Januar.

Und wenn Ihr noch mehr aus dem Leben eines Dänemark-Auswanderers erfahren möchtet, so möchte ich Euch den Blog von Mary ans Herz legen. Wirklich schöne Geschichten und zum Schmunzeln :-))

Alles Liebe
Eure Steffi

14 Kommentare zu “Auswandern nach Bornholm: Die 10 häufigsten Fragen

  1. Hallo Steffi,
    ich bin erst vor Kurzem auf Deine Artikel aufmerksam geworden und kann Dich nur ermutigen, weiterzumachen 🙂 wir gehören zur Fraktion der jährlich wiederkehrenden Urlauber, tlw. zwei Mal im Jahr und das seit mittlerweile über 30 Jahren (viel älter bin ich auch nicht:) Inzwischen fahren wir mit der dritten Familiengeneration nach Bornholm. Wir haben uns natürlich auch schon oft gefragt, wie es wäre, dauerhaft auf Bornholm zu leben. Mit Deinen FAQ konntest Du damit schon einen Einblick verschaffen. Bis zum nächsten Urlaub sind es nun leider noch ein paar Monate. Wir freuen uns, wenn Du uns und Deinen Lesern währenddessen die Wartezeit mit Deinen Berichten, Eindrücken und spannenden Einblicken in den bornholmer Alltag erträglicher machst. In diesem Sinne: keep it up.

    Liebe Grüße

    P.S. #neid# 🙂 toll und mutig, dass Ihr diesen Weg gegangen seid.

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    • Vielen lieben Dank für die „Blumen“. Ich höre immer wieder von Familien, die über Generationen wieder nach Bornholm kommen. Wahnsinn, was die Insel mit uns macht, oder? Macht süchtig und ist ansteckend 🙂 Schön, dass ich Euch die Wartezeit bis zum Urlaub etwas „versüßen“ kann. Und schaut doch einfach mal in der Galerie vorbei, wenn Ihr da seid. Würde mich freuen ♥ Liebe Grüße! Steffi

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  2. Hallo Frau Schroeter .Noch ein Bornholm-Fan ist auf Ihrem Plog gelandet.Komme aus Neuwied am Rhein und besuche Ihre Insel im August seit 31Jahren mit meiner Familie.Wir wohnen genau solange in Svaneke in der gleichen Wohnung und besuchen jährlich Ihre Gallerie in Snogebaek.Ihre Fotos u.Inselschilderungen
    sind so zutreffend ,daß wir mitten im Winter Urlaubsgefühle bekommen.Bis zum August ,die besten Grüsse
    aus dem Rheinland von Familie Klaus-Peter Fries u. Familie

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  3. Hey Steffi,

    Bin durch Zufall heute auf deine Homepage gestoßen. Werde auch gleich weiter lesen☺
    Interessant zu lesen wie ein Auswanderer aus Deutschland sich auf Bornholm fühlt und was er erlebt hat.
    Meine Mutter kommt aus Allinge und so mit håb ich auch noch Familie auf Bornholm.
    Ich war leider lange nicht mehr da aber dank dir werde ich mir vornehmen nächstes Jahr wieder zu kommen.

    Kærlig Hilsen

    Kristian

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  4. Schön, möchte jedoch einiges in Frage stellen. Die Steuerbelastung in Dänemark ist nicht wesentlich höher als in Deutschland, sie ist einfach anders strukturiert. Sich mit PISA zu beschäftigen heisst auch zu verstehen wie wenig aussagekräftig diese Studie ist. Lieben Gruss

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  5. Hallo, ich habe keine Familie ausser Katzen und einer lieben Hündin. Ich rede nicht von Selbständigkeit, habe ich in Deutschland hinter mir. Ich mag die Dänen sehr und das Land, leider ist mir eine Auswanderung erst zu spät eingefallen, bin nach einem enttäuschenden Leben (nach und nach) in Deutschland und nun 66 Jahren, aber rüstig, soweit, dass ich in Dänemark (gern Bornholm) bescheiden und einfach am Ostseegestade weiterleben würde, ohne deutsche Allüren und übliche deutsche Mentalität. Ich kann mich problemlos künstlerisch, schreiberisch und naturell beschäftigen, habe kein Interesse an einem ungeliebten Geldjob und will einfach nur wie ein Mensch in angenehmer Umgebung, Natur und Menschen, leben.
    Ich möchte euch fragen, ob ihr eine Chance seht für mich, mit meinen Tieren und mit meinen Träumen und Hoffnungen. Deutschland lasse ich gern zurück.
    Habe knapp 500 Euro, ohne Sozialhilfe, monatlich zur Verfügung, bin mit den bescheidensten Verhältnissen zufrieden. Bin hier sehr unglücklich.

    Würde mich über eine klare Antwort freuen, Thomas

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    • Lieber Thomas! Hoffe, du hast Verständnis, dass ich zu deiner sehr ehrlichen Fragen und deiner Situation nur schwer Stellung nehmen kann. Ich werde immer wieder gefragt, ob und wie es sich denn hier so lebt. Da die Menschen aber sehr verschieden sind, macht auch jeder hier seine eigenen Erfahrungen. Aber zu deiner finanziellen Frage kann ich nur spontan sagen: Das Leben ist teuer hier. Mehrwertsteuer liegt bei 25%, Mindeststeuer bei 43 % und wir persönlich brauchen ca. 25-30 % mehr Hasuhaltsgeld im Monat im Vergleich zu Deutschland. Autos und Autofahren ist teuer etc. Denke, dass du mit deinen finanziellen Mitteln auf jeden Fall sehr bescheiden leben musst.
      Lg Steffi

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  6. Das ist ja mal ein Internet Blog zum „praktischen Gebrauch“.
    Respekt.
    Kurze Frage – Wenn man hier lebt und sein Geld in der Welt verdient – also viel auf Dienstreise ist – aber dann immer zurrück kommt nach Bornholm – ist das OK ?
    Selbständig – OK – aber Auftraggeber in ganz Europa – quasi.
    Nach diversen längeren und widerholten Aufenthalten in DK ist Bornholm ja noch mal eine Schüppe oben drauf – positiv gemeint.
    Oder muss man hier 300 Tage wohnen ?
    Und mein Volvo wird auch bald 30 – was ein Zufall…….

    Herzliche Grüße

    VB

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  7. Hallo bin Rentner und möchte meinen Lebensabend auf Bornholm verderbenbringend könnt ihr mir einige Informationen geben.Kann ich euch eventuell anrufen

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