
Allein am Meer. Richtig allein. Keine Menschenseele habe ich heute getroffen, weder auf dem Weg zu meinem Lieblingsstrand, noch am Strand.
Wie wohltuend. Stille. Nur ich. Mit mir und dem Meer.
Diese Jahreszeit ist für mich jedes Jahr wieder das größte Geschenk.
Hier komme ich total zur Ruhe. Schaue nach innen. Schaue aufs Meer.



„Das Meer ist ein heilsamer Ort“ , steht in dem Roman „Bin am Meer“ von meinem Mann Udo. Ja, das ist es! Eben habe ich noch im Büro gesessen und über Steuer, Weihnachtsgeschenke, Urlaubplanungen und so weiter grübelt… Dann mußte ich unbedingt mal raus, um „runter“ zu kommen, weg von dem Kopfsalat.
Jetzt hier. Am Strand liegen. Dick eingepackt. Nicht reden, nur sein!
Niemanden sehen. Mit Niemandem reden.

Viele haben mit dem Alleinsein ein Problem. Die Frauen, die zu der „Balsamischen Zeit“ eine Woche zu mir auf die Insel kommen, fragen mich immer wieder in der Vorbereitung ihrer Auszeit am Telefon, wie das denn so sei… das alleine sein. „Herrlich“, antworte ich dann. „Du bist ja verbunden mit allem, dem Meer, den Bäumen, den Möwen, dem Sand, dem…. Du bist allein, aber nicht einsam. Das ist ein großer Unterschied“. Nach der Woche haben die Frauen, nicht nur gelernt allein zu sein, sondern sie haben erfahren, wie sehr sie es genießen können. Selbst den Rhythmus zu bestimmen. Dem eigenen Kompass zu folgen. Keine Rücksicht nehmen zu müssen. Nur mal alles so machen, wie ICH es will. Und wie es sich gut und stimmig anfühlt.
Wer am Meer ist, fühlt sich getragen und geborgen.
Ich kann Euch nur einladen, mal allein ans Meer zu kommen. Im Winter.
Ihr werdet es lieben.
Eure Steffi




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