Corona und Bornholm: Lasst uns gemeinsam die Insel aus dem Risikogebiet „befreien“! Macht mit!

Bornholm, 26.09.2020

Alle – deutsche Touristen und Einheimische – sind geschockt, dass das Auswärtiger Amt in Deutschland Bornholm am 23.09.2020 zum Risikogebiet erklärt hat.

Das RKI hat damit zu einem Rundumschlag ausgeholt. Bornholm gehört rein rechtlich zur sogenannten Region Hovedstaden. Das ist die Hauptstadtregion und wie überall auf der Welt in Ballungszentren sind hier auch die Covid-19 Fälle auf dem Vormarsch. Bornholm ist natürlich mehr als 100 km und durch Wasser getrennt, von Kopenhagen abgetrennt. Offensichtlich kann man das aber im RKI nicht differenzieren.
Anbei ein Link zum dänischen RKI (Statens Serum Institut):
Demnach ist die Inzidenz der letzten 7 Tage 18 pro 100.000 Einwohner. Das würde man in Deutschland richtig feiern 🙂
Umgerechnet auf Bornholm heißt das, dass es insgesamt 7,2 Fälle gibt.
Auf Bornholm wird jetzt mit Hochdruck daran gearbeitet, das Auswärtige Amt davon zu überzeugen, die Einschätzung rückgängig zu machen und Bornholm aus dem Risikogebiet herauszunehmen.
Alle merken sofort die Auswirkungen: Die Stornierungen von Fährtickets und Ferienhäusern strömen nur so herein und die Unsicherheit für Buchungen eines Urlaubs auf der Insel zu einem späteren Zeitpunkt wächst enorm.
In der letzten Woche hatte ich ein Intensiv-Coaching mit einer Frau aus Deutschland und wie sagte sie gestern zum Abschied: „Es gibt wohl keinen besseren, schöneren und sicheren Ort derzeit als Bornholm!“.
Ja so ist es! Und Ihr Bornholm Fans wisst, wie beschaulich es auf der Insel zugeht, gerade im Herbst!
Daher ist die Erklärung zum Risikogebiet total absurd. Und es hat große Konsequenzen für den Tourismus auf der Insel.
Gestern Abend erreichte mich die Nachricht, dass ein überzeugter Bornholm-Fan, ehemaliger Teilnehmer von unseren „Bin am Meer“-Seminaren  und langjähriger Wegbegleiter von uns, eine direkte Mail an das RKI, Auswärtige Amt und BMI gesendet hat. Als ich dies las, kam sofort der Gedanke auf: DAS MÜSSEN WIR ALLE TUN!
Daher mein Aufruf und die dringliche Bitte an Euch: Kopiert diese unten angefügte Mail und sendet sie an unten genannten Verteiler! Und setzt mich gern in Kopie (steffischroeter@hotmail.com) , dann zähle ich aus, wieviele Mails rausgegangen sind und gebe das hier an die Bornholmer Presse und auch nach Deutschland weiter! Wir müssen kämpfen, wie damals als die Fährverbindung nach Sassnitz in Gefahr war! Ich nutze die Popularität dieses Blogs dafür und werde alles tun, damit wir zeigen, wie vielen Menschen so viel an einem Urlaub auf Bornholm liegt.
Hier die Mail: (Ihr könnt natürlich auch einen anderen Text wählen, wichtig ist, dass wir alle aufstehen!)
Sonst einfach kopieren und an den unten genannten Verteiler senden!
Sehr geehrte Damen und Herren,

für die Akzeptanz von Coronaschutzmaßnahmen und damit für den Coronaschutz als solchen sind nachvollziehbare und transparente Entscheidungen für den Bürger zwingend erforderlich. Ist dies nicht der Fall würden die Coronaleugner zusehends an Zuspruch gewinnen.

Seit dem 23.09.2020 ist die dänische Hauptstadt Kopenhagen einschließlich der Region Hovedstaden (Hauptstadtregion) als Risikogebiet eingestuft worden. Die dänische Insel Bornholm ist der Hauptstadtregion administrativ zugeordnet, ist aber geographisch weit davon entfernt und durch die Ostsee von Kopenhagen getrennt. Die 7 Tage-Inzidenz lag bei 18 (aktuell bei 15), also weit entfernt von den unseren kritischen Werten 50 bzw. 30 sowie den Kopenhagener Werten.

https://experience.arcgis.com/experience/aa41b29149f24e20a4007a0c4e13db1d

Die Einbeziehung Bornholms in das Risikogebiet der Hauptstadtregion Kopenhagen ist faktisch nicht nachvollziehbar.

Lässt sich in den Abstimmungsgesprächen Bundesgesundheitsministerium, RKI, BMI und AA für die Feststellung des Risikogebietes Kopenhagen einschließlich der Region Hovedstaden die Ausnahme von Bornholm treffen? Das Risikogebiet wäre dann „Kopenhagen, die Region Hovedstaden ausgenommen Bornholm“.
Mit freundlichen Grüßen

 

Bitte an folgenden Verteiler senden:

RKI: edoc@rki.de
AA:   poststelle@auswaertiges-amt.de
BMI: poststelle@bmi-bund.de
Bundeskanzleramt: internetpost@bundesregierung.de
Tourismusbeauftragte der Bundesregierung,  Thomas Bareiß : thomas.bareiss@bundestag.de

Gemeinsam können wir eine Menge bewegen! Danke für Eure Unterstützung! Ich werde hier über die weitere Entwicklung berichten… 🙂
Aktuelle Infos zur Situation findet Ihr auf der Internetseite der Destination Bornholm!
Herzliche Grüße von der Insel!
Steffi

35 Kommentare zu “Corona und Bornholm: Lasst uns gemeinsam die Insel aus dem Risikogebiet „befreien“! Macht mit!

    • Super, herzlichen Dank Steffi! Ist erledigt. Habe mich auch schon maßlos aufgeregt. Habe deinen Blog gefunden, als ich recherchiert habe, warum hier kein Plastik recycelt wird. Warum eigentlich? Vermeiden Lust natürlich noch besser, aber warum null Recycling? Das wurmt mich seit Jahrzehnten. Danke für dein tolles Engagement! 🙂

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  1. Hallo Steffi,habe soeben die Mails zur Unterstützung der Streichung Bornholms als Risikogebiet, an das RKI und die Bundesregierung abgeschickt.
    Bin noch bis zum 04.10. auf Bornholm und muss, wenn ich zurück nach Deutschland komme, einen Test machen und in Isolation bleiben, bis das Ergebnis da ist. Eventuell nach 5 Tagen einen zweiten Test.
    Naja, da muss ich durch. Bin schon mindesten das 12 mal hier, ich halte Bornholm die Treue, es gibt für mich keinen besseren Ort zum Erholen.
    Viele Grüße
    Ingrid Haufe

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  2. Hallo Steffi,

    auch wir haben gestern an das RKI und das Auswärtige Amt geschrieben, das ist selbstverständlich, dass wir uns für unsere aller Lieblingsinsel einsetzen.

    Unglaublich, dass in diesen Ämtern so undifferenziert entschieden wird. Vielleicht nützt es ja wirklich etwas, wenn von vielen verschiedenen Seiten der Einspruch kommt. Wir hoffen es sehr.

    Vielen Dank für deinen Einsatz und dein Engagement.

    Andrea Kossack

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  3. Hallo Steffi,
    ich habe das Schreiben auch gleich auf den Weg gebracht und verteile es noch an befreundete Bornholm-Urlauber.
    Diese undifferenzierte Einteilung ist absolut nicht zu verstehen. Zumal in einem Land, in dem die meisten Ferienhausurlaub machen. Da kann man sich doch prima an alle Schutzregeln halten.
    Ich drücke beide Daumen, dass es hilft und alle Bornholmer, die vom Tourismus leben, diese Zeit überstehen!
    Wir kommen nächsten Sommer wieder.
    Viele Grüße
    Stephie R.

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  4. Hallo Steffi,
    auch ich schicke diese E-Mail in meinem Namen weiter und hoffe, wir haben Erfolg. Ich war doch sehr erstaunt, als ich hörte, dass auch Dänemark – sprich Kopenhagen – als Risikogebiet eingestuft wurde. Wir haben für Juni 2021 gebucht, da in diesem Jahr alle Reisen storniert wurden. Wir hoffen auf 2021.
    Viele Grüße
    Gisela G.

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  5. Hallo Steffi, danke für diesen Hinweis. Haben sofort geschrieben. Wir verbringen seit Jahren unseren Herbsturlaub mit Freunden. Uns ist es ebenfalls ein großes Anliegen, Bornholm zu unterstützen. In knapp 3 Wochen sind wir wieder auf der Insel und sind optimistisch, dass das Schreiben Wirkung erzielt. Also, liebe #Bornholm Freunde – Macht mit!
    VG Matthias

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  6. Hallo liebe Steffi,
    es war uns eine Herzensangelegenheit, Deinem Aufruf zu folgen. Sofort erledigt!
    Es scheint, als werden die Reisewarnungen eher von grünen Tisch und/oder mit blindem Aktionismus beschlossen. Ein Blick auf Zahlen und die gute alte Landkarte nehmen doch nicht so viel Zeit in Anspruch!
    Herzliche Grüße und vi ses
    Corrina und Dirk Wessels

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  7. Hallo liebe Steffi,

    vielen Dank für deine Initiative.
    Wir haben eben sofort die Mail an die benannten Institutionen geschickt.
    Wir haben vom 17.-31.10. Urlaub auf unserer Lieblingsinsel gebucht und freuen uns schon sehr darauf.
    Es wäre sehr gut, wenn dies ohne Einschränkungen möglich wäre, zumal hier in Deutschland die Gefahr der Ansteckung in vielen Gebieten entschieden größer ist.
    Herzliche Grüße
    Torsten und Gerlind Sell

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  8. Liebe Steffi,
    wir unterstützen Deine Initiative – aber sie hat auch einen Haken:
    Wenn wir eine Sonderbehandlung als „Außengebiet der Hauptstadtregion“ anstreben, müssten wir gleichzeitig auch verhindern, dass massenhaft dänische Touristen aus Seeland zu uns strömen. Mit Inzidenzzahlen von gut 150 /100.000 und teilweise viel mehr. Die Herbstferien werden zeigen, dass wir sehr wohl zum Risikogebiet werden können.
    Der heutige Tag in Svaneke, wo alle auf die Abstandsregeln pfeiffen, einschl. 3 Polenbussen gleichzeitig zur Mittagszeit, zeigt wohin die Reise geht.

    Dennoch sind wohl unsere Landsleute hier allemal besser aufgehoben als sonstwo in Europa. Kommt zu uns und nehmt einen Coronatest bei der Rückreise in Kauf. Müsst Ihr eh wohl irgendwann machen.
    Bleibt am besten über den Winter hier!

    Klaus Härtel

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  9. Hallo Steffi,
    Wir waren gerade erst wieder auf unserer Insel! Zum 10. Mal. Wir haben die Ruhe genossen. Alles war entspannt. Um so erstaunter waren wir über die Meldung, dass Bornholm Risikogebiet sein soll. Wir finden es super, dass du dich einsetzt und wir uns dadurch auch beteiligen können. Die Mail haben wir soeben verschickt.
    Wir hoffen so sehr, dass es etwas bringt und wir die Insel weiterhin genießen können!
    Liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet!
    Claudia und Torsten!

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  10. Bravo Steffi für dein Engagement für unsere Geliebte Insel 😍👏. Wir hoffen sehr auf Einsicht der Behörden 🍀. Ich möchte doch gerne in 2021 das 50 Jahre Bornholm Jubiläum feiern 🥳 und das auf keinen Fall verpassen ✅🍀☀️☀️☀️ 🇩🇰👍 Lg Jürgen und Familie 🍀.

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  11. Unsere Mail ist jetzt auch raus.
    Wir werden die eine Woche restlichen Urlaub auf Bornholm umso mehr genießen.

    Hoffentlich zeigen die Mails Wirkung.
    Viel Glück.
    Jan und Katrin

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  12. Moin Steffi, wir sind gerade erst gestern von Bornholm zurück. Wir haben die Ruhe und die schöne Landschaft genossen. Das herbstliche Klima war eine Wohltat. Gerade deshalb bin ich deinem Vorschlag gefolgt. Liebe Grüße aus Hamburg

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  13. Ich kann diesen Beitrag nicht liken, weil es mir sehr Leid tut um diese Geschehnisse.
    Ich werde ihn aber mit Deinem Einverständnis rebloggen. Im Übrigen ein sanfter Hinweis: vielleicht – bei aller wirtschaftlicher Betrachtung – ist es ganz gut, wenn durch diese Einschränkung keine weiteren Corona-Gefahren auf Bornholm eintreffen. Wie Du ja weißt, waren meine Familie und ich von 1997 bis 2018 Dauergäste auf der wunderschönsten Insel dieser Welt!

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  14. Pingback: Corona und Bornholm: Lasst uns gemeinsam die Insel aus dem Risikogebiet „befreien“! Macht mit! — Bornholm my love – rosemarys' baby

  15. Hallo Steffi, ich bin aktuell auf Bornholm und konnte es nicht fassen als die Nachricht rauskam, dass hier Risikogebiet sein soll. Hab dann gleich an die Bundesregierung gemailt. Heute an die obigen Adressen geschrieben und Dich in CC gesetzt. Ich hoffe, dass wir etwas bewirken können, viele Grüsse Anja

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  16. Hallo Steffi,
    Danke, dass du so viel Initiative zeigst. An das Robert-Koch-Institut hatte ich bereits geschrieben. Doch dein Text ist super. So habe ich diesen verwendet und auch an die anderen Institutionen geschrieben. Zusätzlich noch an das Ministerium für Gesundheit. Das macht nämlich auch noch mit bei der Bewertung von Risikogebieten.
    Noch gab es keine Antworten…. Ist ja auch Sonntag.
    Im Moment sind wir hier auf unserer Lieblingsinsel. Wir hoffen sehr, dass es zum Ende der Woche eine Entscheidung geben wird. Sonst sind Probleme mit unserer Arbeitsstelle in Sicht. Und natürlich auch die richtige Entscheidung für Bornholm. Die Fähre auf der Hinfahrt war sehr leer 😦
    Deinen Blog lese ich sehr gerne. Ich mag die Art, wie du schreibst und bin so auch immer ein bisschen auf Bornholm. Danke dafür.
    Viele Grüße
    Sabine Rogasch

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  17. Hallo Steffi,
    Danke, dass du so viel Initiative zeigst. An das Robert-Koch-Institut hatte ich bereits geschrieben. Doch dein Text ist super. So habe ich diesen verwendet und auch an die anderen Institutionen geschrieben. Zusätzlich noch an das Ministerium für Gesundheit. Das macht nämlich auch noch mit bei der Bewertung von Risikogebieten.
    Noch gab es keine Antworten…. Ist ja auch Sonntag.
    Im Moment sind wir hier auf unserer Lieblingsinsel. Wir hoffen sehr, dass es zum Ende der Woche eine Entscheidung geben wird. Sonst sind Probleme mit unserer Arbeitsstelle in Sicht. Und natürlich auch die richtige Entscheidung für Bornholm. Die Fähre auf der Hinfahrt war sehr leer 😦
    Deinen Blog lese ich sehr gerne. Ich mag die Art, wie du schreibst und bin so auch immer ein bisschen auf Bornholm. Danke dafür.
    Viele Grüße
    Sabine

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  18. Hallo Steffi,
    danke Dir für Deine Initiative.
    Auch ich habe Deine Mail an die betreffenden Adressen weitergeleitet.
    Der Gedanke daran, nächste Woche in München mit mehr als doppelt so hoher Inzidenz in Quarantäne gehen zu müssen bis der negative Testbefund da ist, ist mehr als skurril, wenn ich auch sonst die Coronamaßnahmen in Deutschland im Großen und Ganzen ausdrücklich befürworte und verstehe, dass in so einer Ausnahmesituation keine Rücksicht auf Einzelbefindlichkeiten genommen werden kann.

    Ich hoffe da tut sich noch was.
    Viele Grüße
    Katja

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  19. Hallo, liebe Steffi,
    Danke für den Hinweis, habe auch gerade geschrieben um Bornholm zu befreien.

    Liebe Grüße und bis hoffentlich nächsten Sommer, Meike

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  20. Auch ich habe die entsprechenden E-Mails abgeschickt.

    Hinter dem Satz „Die Einbeziehung Bornholms in das Risikogebiet der Hauptstadtregion Kopenhagen ist faktisch nicht nachvollziehbar.“ habe ich noch ergänzt:

    „Dadurch werden Reiserückkehrer in eine völlig unbegründete Quarantäne versetzt, Test-Zentren werden mit weiteren Tests belastet, zusätzliche, eigentlich unnötige Kosten werden verursacht. Die Ökonomie der Insel Bornholm, für die der Tourismus, insbesondere aus Deutschland eine wesentliche Einnahmequelle darstellt, wird durch die deutsche Entscheidung beschnitten.“

    Ich habe eine Woche im Oktober gebucht. Bin gespannt, was mich erwartet.

    Viele Grüße
    Gaby

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  21. Hallo Steffi,
    Super Idee von dir.. wir sind auch große Fans von Bornholm.. wir sagen immer es zu unsere zweite Heimat..auch Wir kommen am 03.10-17.10 wäre natürlich schön wenn es als Risiko Gebiet aufgehoben wird.. schon allein wegen den ganzen Tests..,

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  22. Hallo Steffi,

    danke für Deine Initiative. Die Mail ist raus.

    Kann mir jemand etwas über die Testmodalitäten im Krankenhaus in Rønne sagen. In welcher Form bekommt man das Testergebnis? Wir haben von Bornholmtours diesbezüglich gestern folgende Mail erhalten:

    In Bezug auf Koronatests in Dänemark:
    Das Testzentrum auf Bornholm bietet deutschen Gästen ein hohes Maß an Service und die Deutschen können kostenlos getestet werden. Die dänische Testpraxis entspricht jedoch nicht gut den Forderungen der deutschen Behörden. Das Testcenter kann Ihnen kein schriftliches Testergebnis vorlegen. Sie können auch nicht garantieren, dass Sie das Testergebnis innerhalb von 48 Stunden erhalten (sie garantieren 72 Stunden und in der Praxis oft innerhalb von 36 Stunden). Sie ermöglichen es Ihnen, ein Foto des Computerbildschirms aufzunehmen, um zu dokumentieren, dass Sie den Test durchgeführt haben (abhängig von den Anforderungen in Ihrem Bundesland reicht es in einigen Fällen aus, um nachzuweisen, dass ein Test durchgeführt wurde). Auch hier müssen Sie sich bei der deutschen Botschaft oder bei Ihren örtlichen Behörden über die Anforderungen informieren.

    Laut Info unseres zuständigen Gesungheitsamtes reicht auch ein Testergebnis (negativ) wie z.B. ein Link, QR-Code, oder personalisiertes Ergebnis in der dänischen Corona-App, um die 14 tägige Quarantäne zu umgehen. Hat da schon jemand Erfahrungen mit gehabt?
    Für uns stellt sich gerade die Frage ob wir unseren Herbsturlaub (10.-24.10.) wie geplant am Samstag beenden, oder schon am Donnerstag bzw. Montag, dann mit verschenkten Urlaubstagen, zurückreisen. Vor der Rückreise wollen wir natürlich das Testangebot in Rønne wahrnehmen, da bei einer Rückreise am Samstag, wie wahrscheinlich auch am Donnerstag und einer Testung in Deutschland, eine Testrückmeldung vor Montag (ARBEITSTAG!) nicht gegeben wäre. Das würde dann Quarantäne bis zum negativen Testergebnis bedeuten und ist im Schuldienst leider nicht ohne dienstrechtliche Konsequenzen möglich.

    Ich hoffe auf Rückmeldungen über eigene Erfahrungen.

    Liebe Grüße
    Björn

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    • Hallo Björn, die Angaben stimmen. Su kannst dich kostenfrei testen lassen, darfst aber keine Fotos macgen (wurde uns vor Ort vorgestern gesagt) und du bekommst nichts schriftlich. Nur einen Anruf nach 48h, wenn Ergebnis positiv. Eine frühere Anreise ist also leider sinnvoll, wenn es ums Formelle geht.

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    • Wir haben heute leider unseren Urlaub 10.10 – 24.10 storniert, weil Du ab 01.10.20 in einigen Bundesländern und ab 15.10.20 in allen Bundesländern wenn du aus einem Risikogebiet kommst erstmal 5 Tage in Quarantäne must. Nach dem 5 Tag kannst Du einen Test machen lassen. Alles in allem hatten wir genau so überlegt wie Du. Aber das neue Einreisegesetz aus Risikogebieten macht alles zunichte für Leute mit schulpflichtigen Kindern und die wieder arbeiten müssen.
      Wir haben die letzten Tage gekämpft, daß Bornholm frei kommt mit TV2Bornholm, ich hatte an die deutsche Botschaft KPH direkt geschrieben und mein Antwortschreiben auch Podcast 37 zur Verfügung gestellt. Ebenso sind wir Steffis Aufruf mit den E-Mails gefolgt.
      Leider hat alles nichts genutzt. Aber unsere Sicht auf die Regierung im Umgang mit Corona und immer fragwürdigeren nicht mehr nachvollziehbaren Entscheidungen hat sich sehr gewandelt. Vor allem die Freiheitsberaubung (Quarantäne) auf Verdacht von 5 Tagen. Ist das noch mit dem Grundgesetz vereinbar?
      Beste Grüße
      Friedrich

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  23. Hatte ich noch vergessen. Ein Test auf Bornholm nutzt Dir ab 1.10 bzw. 15.10 gar nichts mehr, weil diese Testungen vor Urlaubsabreise nicht mehr anerkannt werden.
    Leider
    Da es aber auch wieder viele regionale Unterschiede gibt informiere Dich bei dei Deinem zuständigen Gesundheitsamt. (Wenn Du es schaffst durchzukommen) Wir hatten 4 Tage benötigt. Es herrscht im Moment nur Chaos
    Beste Grüße
    Friedrich

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  24. Hallo Steffi, ich habe heute Deinen Aufruf gesehen und direkt die Mail an alle angegebenen Adressen gesendet. Ich habe mich ebenfalls sehr darüber geärgert, dass Bornholm bei diesen geringen Zahlen als Risikogebiet erklärt wurde und dort keine Differenzierung stattgefunden hat. Wir machen mittlerweile seit 23 Jahren regelmäßig Urlaub auf Bornholm und waren auch erst im August dort. Es ist jedesmal wunderschön und deswegen unterstützen wir jetzt auch sehr gerne die Insel. Ich hoffe, dass viele mitmachen und dies eine Änderung bewirkt.
    Viele Grüße aus dem ebenfalls fast coronafreien Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern von
    Elke und Matthias

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  25. Hallo nochmal, nachdem wir nun leider auch unseren Urlaub storniert haben, würde ich gerne einmal wissen, welche Erfahrungen ihr bezüglich einer kostenfreien Stornierung gemacht habt. Da wir mit Fähre gebucht haben und es somit eine Pauschalreise ist, sind aus unserer Sicht die Bedingungen für eine kostenfreie Stornierung gegeben. Bornholm ist nun leider einmal durch die administrative Zugehörigkeit zu Hovestaden ein Risikogebiet mit gültiger Reisewarnung. Leider lässt sich Bornholmtours hier auf keine Diskussion ein. Bornholm hat keine hohen Fallzahlen und somit können sie „liefern“. Die Einstufung als Risikogebiet wäre ein deutsches Problem und sie müssten ihre Verträge mit den schon bezahlten Ferienhausbesitzern einhalten. Wir bekommen nur die Kosten für die Kaution, Endreinigung sowie Zusatzleistungen zurück, können die Fähre schon einmal auf nächstes Jahr umbuchen und im Falle einer Vermietung für die frei gewordene Zeit würden wir auch Mietkosten zurückerstattet bekommen. Wie lief das bei euch ab?
    Gruß Björn

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  26. Ein Ferienhaus auf Bornholm ist immer eine Individualreise und keine Pauschalreise. Bei kurzfristigen Stornierungen bekommt ihr je nach Anbieter zwischen 0 und 20% des Mietpreises zurück. Sollte euer Mietobjekt kurzfristig wieder (zum vollen Preis !!!!!!!!!!!!!!!!!!!) vermietet werden, bekommt ihr dort auch anteilig etwas zurück. Leider werden die stornierten Mietobjekte meist mit einem Rabatt wieder zur Vermietung eingestellt. Somit vermieten die nicht zum vollen Preis !!!!!!!!!!!!!!!!!!! und brauchen euch von den doppelten Mieteinnahmen auch nichts zurückzahlen.
    Es scheint als wird die Situation auf Bornholm gerade dazu benutzt mit den doppelten Einnahmen auf Kosten der deutschen Urlauber Reibach zu machen. Jeder sollte sich dazu sein Urteil bilden

    Gefällt 1 Person

  27. Ich muß zumindest für meinen Fall zurückrudern. Da unser Sommerhaus wieder für beide Wochen vermietet wurde, habe bei dem Anbieter eine schriftliche Betätigung der Höhe der Stornierungskosten eingefordert.
    Diese sind so, wie ich das auch für mich auch berechnet hatte. Die Weitervermietung wurde also entsprechend gutgeschrieben. Die Vertragsdetails laut AGB´s sind da zwar etwas links und rechts auslegbar, aber da ich schon in 2019 gebucht hatte, galten für mich noch die alten AGB´s. So kann ich das nur für meinen Fall sagen. Bei Zweifel über die Stornokosten bitte AGB´s beachten und direkt mit dem Anbieter sprechen.
    Hoffen wir das Bornholm bald als Risikogebiet von KPH herausgelöst wird. Wir bleiben jetzt zu Hause mit höherer Infektionszahl als Bornholm. Ein Irrsinn.
    Beste Grüße
    Friedrich

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  28. Pingback: Unterschreibt JETZT diese Petition: Reisewarnung für Bornholm aufheben! | Bornholm my love

  29. Mich wundert, dass sich die Bornholmer nicht mehr auf die Hinterbeine stellen. Über die Petition wurde ja recht ausführlch in der Bornholms Tidende berichtet. Wenn nur jeder vierte Bornholmer unterschriebe, wären die nötigen Unterschriften schnell zusammen. Auch von offizieller bornholmer Seite scheint nicht viel zu kommen.
    Ich habe heute zum zweiten Mal an die entsprechenden deutschen Behörden gemailt, allerdings mit geringer Hoffnung auf Erfolg. Schon auf die ersten Schreiben gab es ja nicht mal ´ne popelige Eingangsbestätigung. Ich fürchte, den Herrschaften ist unser Anliegen reichlich egal.
    Am 17.9. hatte ich ein low price ticket gebucht und wäre heute auf Bornholm angekomme, um unser Haus winterfest zu machen. Ich habe noch einmal umgebucht auf Donnerstag, fürchte aber, dass ich die Kosten für die Überfahrt letztlich doch in den Wind schreiben darf. Zum Glück haben wir sehr liebe Freunde in der Nachbarschaft, die schon zugesagt haben, dass sie sich um das Haus kümmern werden.

    Mit einem Hoffnungsfünkchen im Herzen

    Christian

    Gefällt 1 Person

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