Corona und Bornholm: Lasst uns gemeinsam die Insel aus dem Risikogebiet „befreien“! Macht mit!

Bornholm, 26.09.2020

Alle – deutsche Touristen und Einheimische – sind geschockt, dass das Auswärtiger Amt in Deutschland Bornholm am 23.09.2020 zum Risikogebiet erklärt hat.

Das RKI hat damit zu einem Rundumschlag ausgeholt. Bornholm gehört rein rechtlich zur sogenannten Region Hovedstaden. Das ist die Hauptstadtregion und wie überall auf der Welt in Ballungszentren sind hier auch die Covid-19 Fälle auf dem Vormarsch. Bornholm ist natürlich mehr als 100 km und durch Wasser getrennt, von Kopenhagen abgetrennt. Offensichtlich kann man das aber im RKI nicht differenzieren.
Anbei ein Link zum dänischen RKI (Statens Serum Institut):
Demnach ist die Inzidenz der letzten 7 Tage 18 pro 100.000 Einwohner. Das würde man in Deutschland richtig feiern 🙂
Umgerechnet auf Bornholm heißt das, dass es insgesamt 7,2 Fälle gibt.
Auf Bornholm wird jetzt mit Hochdruck daran gearbeitet, das Auswärtige Amt davon zu überzeugen, die Einschätzung rückgängig zu machen und Bornholm aus dem Risikogebiet herauszunehmen.
Alle merken sofort die Auswirkungen: Die Stornierungen von Fährtickets und Ferienhäusern strömen nur so herein und die Unsicherheit für Buchungen eines Urlaubs auf der Insel zu einem späteren Zeitpunkt wächst enorm.
In der letzten Woche hatte ich ein Intensiv-Coaching mit einer Frau aus Deutschland und wie sagte sie gestern zum Abschied: „Es gibt wohl keinen besseren, schöneren und sicheren Ort derzeit als Bornholm!“.
Ja so ist es! Und Ihr Bornholm Fans wisst, wie beschaulich es auf der Insel zugeht, gerade im Herbst!
Daher ist die Erklärung zum Risikogebiet total absurd. Und es hat große Konsequenzen für den Tourismus auf der Insel.
Gestern Abend erreichte mich die Nachricht, dass ein überzeugter Bornholm-Fan, ehemaliger Teilnehmer von unseren „Bin am Meer“-Seminaren  und langjähriger Wegbegleiter von uns, eine direkte Mail an das RKI, Auswärtige Amt und BMI gesendet hat. Als ich dies las, kam sofort der Gedanke auf: DAS MÜSSEN WIR ALLE TUN!
Daher mein Aufruf und die dringliche Bitte an Euch: Kopiert diese unten angefügte Mail und sendet sie an unten genannten Verteiler! Und setzt mich gern in Kopie (steffischroeter@hotmail.com) , dann zähle ich aus, wieviele Mails rausgegangen sind und gebe das hier an die Bornholmer Presse und auch nach Deutschland weiter! Wir müssen kämpfen, wie damals als die Fährverbindung nach Sassnitz in Gefahr war! Ich nutze die Popularität dieses Blogs dafür und werde alles tun, damit wir zeigen, wie vielen Menschen so viel an einem Urlaub auf Bornholm liegt.
Hier die Mail: (Ihr könnt natürlich auch einen anderen Text wählen, wichtig ist, dass wir alle aufstehen!)
Sonst einfach kopieren und an den unten genannten Verteiler senden!
Sehr geehrte Damen und Herren,

für die Akzeptanz von Coronaschutzmaßnahmen und damit für den Coronaschutz als solchen sind nachvollziehbare und transparente Entscheidungen für den Bürger zwingend erforderlich. Ist dies nicht der Fall würden die Coronaleugner zusehends an Zuspruch gewinnen.

Seit dem 23.09.2020 ist die dänische Hauptstadt Kopenhagen einschließlich der Region Hovedstaden (Hauptstadtregion) als Risikogebiet eingestuft worden. Die dänische Insel Bornholm ist der Hauptstadtregion administrativ zugeordnet, ist aber geographisch weit davon entfernt und durch die Ostsee von Kopenhagen getrennt. Die 7 Tage-Inzidenz lag bei 18 (aktuell bei 15), also weit entfernt von den unseren kritischen Werten 50 bzw. 30 sowie den Kopenhagener Werten.

https://experience.arcgis.com/experience/aa41b29149f24e20a4007a0c4e13db1d

Die Einbeziehung Bornholms in das Risikogebiet der Hauptstadtregion Kopenhagen ist faktisch nicht nachvollziehbar.

Lässt sich in den Abstimmungsgesprächen Bundesgesundheitsministerium, RKI, BMI und AA für die Feststellung des Risikogebietes Kopenhagen einschließlich der Region Hovedstaden die Ausnahme von Bornholm treffen? Das Risikogebiet wäre dann „Kopenhagen, die Region Hovedstaden ausgenommen Bornholm“.
Mit freundlichen Grüßen

 

Bitte an folgenden Verteiler senden:

RKI: edoc@rki.de
AA:   poststelle@auswaertiges-amt.de
BMI: poststelle@bmi-bund.de
Bundeskanzleramt: internetpost@bundesregierung.de
Tourismusbeauftragte der Bundesregierung,  Thomas Bareiß : thomas.bareiss@bundestag.de

Gemeinsam können wir eine Menge bewegen! Danke für Eure Unterstützung! Ich werde hier über die weitere Entwicklung berichten… 🙂
Aktuelle Infos zur Situation findet Ihr auf der Internetseite der Destination Bornholm!
Herzliche Grüße von der Insel!
Steffi

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